Jeder hat ein Recht auf Kunst und Kultur – anlässlich des 15. Geburtstags der NGO Hunger auf Kunst und Kultur hat die Geschäftsführerin Monika Wagner gemeinsam mit FALTER-Kulturjournalistin Stefanie Panzenböck ein Buch zu dieser Thematik herausgegeben. „Von der Würde der Wellen und den Grenzen des Gugelhupfs“ erschien im Verlag Bibliothek der Provinz und zeigt, wie Menschen durch den Kulturpass „wieder eine Türe zu Kunst und Kultur und zum Leben geöffnet haben“. Neben ihrer Tätigkeit bei Hunger auf Kunst und Kultur absolviert Monika Wagner derzeit die Ausbildung zur Lektorin bei Goldegg Training. Wir haben ihr einige Fragen zum Buchprojekt und der konkreten Arbeit am Buch gestellt:

Was war der ausschlaggebende Grund für dich, deine Projektidee in Buchform umzusetzen?

Ein würdiges Format zu finden, um die Geschichten der Menschen mit Kulturpass schriftlich festzuhalten. Nach 15 Jahren Hunger auf Kunst und Kultur war es uns wichtig, auch etwas Haptisches – eben ein schönes Buch – vorlegen zu können, welches die Sinnhaftigkeit und den Nutzen unserer Arbeit dokumentiert.

Was war die größte Herausforderung bei der Umsetzung des Buchprojekts?

Die größte Herausforderung war, genügend Menschen zu finden, die bereit sind, von sich und ihrem Lebensweg zu erzählen. Es gab die Möglichkeit, entweder selbst etwas zu schreiben oder mit Stefanie Panzenböck oder mir für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen. Herausfordernd war aber auch die Phase der diversen Korrekturgänge – in Abstimmung mit den betreffenden Personen, unseren Grafikern und dem Verlag.

Welche Erkenntnisse konntest du durch die Arbeit am Buchprojekt gewinnen?

Es ist eine schöne, spannende Arbeit, die insbesondere, wenn man als Herausgeberin fungiert, auch sehr viel Koordinationsgeschick erfordert. Die Dimensionen “Zeit” und “Planung” sind ganz wesentlich, waren mir aber nicht unbedingt neu. Die Zusammenarbeit mit meinen Grafikern, die bis dato stets für die Gestaltung unserer CI und unserer Drucksorten zuständig waren, war um einiges intensiver als gedacht, insbesondere auch deshalb, weil das Buch ja auch mit Fotografien unseres Fotografen Nick Mangafas bereichert wurde.